Wie bereits zum Rückrundenauftakt in Betzingen haben sich die Handballer des TSV Eningen zu Gast beim TSV Schönaich 2 erneut selbst geschlagen. Auch der Spielverlauf lässt sich quasi übereinander legen.
Ein komplett verschlafener Start: Erst nach einer Viertelstunde erzielte Eningen den zweiten Treffer (6:2), nach 21 Minuten stand es gerade mal 8:3 – einzig die Paraden von Philipp Bussmann hielten die Gäste einigermaßen im Spiel. Im Angriff dagegen scheiterten unzählige Einzelaktionen am starken Schönaicher Torwart, bis dann endlich ein besserer Spielfluss aufkam und Chancen herausgespielt wurden. Beim 8:6 (24. Minute) waren die Grünhemden erstmals wieder auf zwei Treffer dran. Mit diesem knappen Rückstand ging es dann auch in die Kabinen (13:11).
Ein kurzer Einbruch nach der Pause: In den ersten sechs Minuten der zweiten Hälfte gelang den Eningern nur ein Treffer – der TSV Schönaich zog auf 16:12 davon.
Eine Aufholjagd gekrönt von einer Führung: Angetrieben vom gut aufgelegten Schlussmann Moritz Fischer, wurde Tor um Tor aufgeholt. Neuzugang Hannes Berger glich beim 20:20 erstmals aus (52.). Zwei Minuten später sorgte Berger sogar für die erste Führung (21:22). Danny Groß brachte seine Farben drei Minuten vor Schluss per Siebenmeter nochmals in Front (22:23).
Ein kompletter Einbruch in den Schlussminuten: Nach der kräftezehrenden Aufholjagd schien am Ende die Luft raus zu sein, die Gastgeber behielten den kühleren Kopf und erzielten noch drei Treffer, Eningen dagegen keinen mehr. So mussten sich die Eninger letztlich mit 25:23 (13:11) extrem unglücklich und unnötig geschlagen geben – ein Spiegelbild der Partie in Betzingen, nur mit deutlich weniger Toren.

Es spielten: Bussmann, M. Fischer – Baum (1), J. Fischer, Renner, K. Groß, Bühler, Berger (6), Hagenloch, Hauser, Pavlovic (4), Hespeler, D. Groß (8/5), Sellner, Hefner (3), Quang (1)